Veranstaltungen zum Karfreitag 2017

Karfreitag, 14. April 2017

Gedenken auf dem Internationalen Friedhof in Dortmund-Brackel
10.30 Uhr Kranzniederlegungen an den Ehrenmalen für die sowjetischen, jugoslawischen und polnischen Opfer des Faschismus sowie an den jüdischen Grabstätten

Gedenkfeier in Lünen
11 Uhr Lünen Südpark, an der Derner Straße
Kranzniederlegung am Denkmal für die Opfer der Gestapomorde

Samstag, 15. April 2017

Gedenkfeier in Lippstadt
11 Uhr am Gedenkstein an der St.-Josefs-Kirche Lippstadt. Das Rombergpark-Komitee unterstützt seit Jahrzehnten die Gedenkfeier in Lippstadt. Sechs Arbeiter und sieben französische Zwangarbeiter des  Unionwerkes  in Lippstadt  wurden 1945 von der Gestapo verhaftet und in der Dortmunder Bittermark bzw. im Rombergpark ermordet.

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Mescheder Realschüler besuchen die Steinwache

eigener Bericht der Realschule

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Vorweihnachtliches Zusammensein am 1.12.2016

Der Förderverein Gedenkstätte Steinwache / Internationales Rombergpark-Komitee lädt alle Mitglieder herzlich ein zum traditionellen Vorweihnachtlichen Zusammensein am Donnerstag, dem 1. Dezember 2016, um 16 Uhr in der AWO.

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VVN-BdA NRW wird 70

Der Landesverband NRW der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten hat in Düsseldorf, seinem Gründungsort, sein 70jähriges Bestehen gefeiert. Wir gratulieren!

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2. November 2016: Kundgebung am antifaschistischen Mahnmal in Huckarde

Erklärung des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache / Internationales Rombergpark-Komitee

Eine Versammlung von Neonazis an einem Ort des Gedenkens und der Mahnung ist eine Verhöhnung der Opfer

Die Dortmunder Polizei erlaubte den Rechtsextremen am 4. Juni 2016 eine Demonstration in Dorstfeld und in Huckarde. Diese Entscheidung ist völlig unverständlich. Eine besondere Fehlentscheidung war die Genehmigung einer Kundgebung der Neonazis in unmittelbarer Nähe und Sichtweite des antifaschistischen Denkmals, mit dem an die Toten des Naziregimes und in Huckarde im Besonderen an die von den Nazis ermordeten Antifaschisten Karl Altenhenne und Bruno Novak erinnert wird.

Wir werden am 2. November an die Gräueltaten der Faschisten erinnern und uns äußern zu den Aufmärschen der Rechten am 4. Juni dieses Jahres.

Alle politisch Verantwortlichen fordern wir auf, die Voraussetzungen zu schaffen, dass solche Aufmärsche künftig verhindert und sensible Orte besonders geschützt werden.

Wir fordern nach wie vor ein Verbot der NPD und der Partei „Die Rechte“ und hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht möglichst bald eine Entscheidung fällen wird.

Nachdrücklich unterstützen wir die Resolution der Bezirksvertretung in Huckarde zu dem Geschehen anlässlich des Naziaufmarsches am 4. Juni 2016: „Das Recht der Versammlungsfreiheit hat Grenzen, wenn dadurch Bürgerinnen und Bürger in ganz erheblichem Maße in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden.“

Es werden sprechen:
Harald Hudy, Bezirksbürgermeister
Norbert Schilff, Vorstand des FV Gedenkstätte Steinwache / IRPK e.V.
Botschafter der Erinnerung

Eine Veranstaltung des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache / IRPK und des Huckarder Bündnisses gegen Rechts

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„Ich war neunzehn.“ Filmabend am 22. Juni in der Auslandsgesellschaft

Ich war neunzehnDer Förderverein Gedenkstätte Steinwache / Internationales Rombergpark-
Komitee lädt ein zu einem Filmabend am Mittwoch, dem 22. Juni 2016, um 18 Uhr im Saal V2 der Auslandsgesellschaft Deutschland, Steinstraße 48 (an der Steinwache), Dortmund.

Anlass ist der 75. Jahrestag des Überfalls des faschistischen Deutschen Reiches auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.

„Unternehmen Barbarossa“ war der Deckname des nationalsozialistischen faschistischen Regimes für den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion vor nunmehr 75 Jahren, am 22. Juni 1941. Der gesamte europäische Teil der Sowjetunion sollte erobert, ihre politischen und militärischen Führungskräfte ermordet und große Teile der Zivilbevölkerung entrechtet oder „dezimiert“, ermordet werden. Außerdem wurden „Einsatzgruppen“ aufgestellt und ausgebildet, die hinter der Front Massenmorde an der jüdischen Bevölkerung begehen sollten. Zu all dem erteilte das NS-Regime seit März 1941 völkerrechtswidrige Befehle, welche die Wehrmachtsführung übernahm und weitergab. Am Ende dieses wahnsinnigen Krieges gegen die Sowjetunion stand der Tod von 14 Millionen Soldaten und 18 Millionen Zivilisten.

Der Förderverein Gedenkstätte Steinwache / Internationales Rombergpark-Komitee e.V. und die Auslandsgesellschaft Deutschland möchten an den Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 erinnern und zeigen den DEFA-Film „Ich war neunzehn“.

Konrad Wolfs Antikriegsfilm aus dem Jahre 1968 porträtiert einen jungen Deutschen, der als Leutnant der Roten Armee in den letzten Kriegstagen nach Deutschland zurückkehrt und versucht, die Menschen dieses Landes, seines Heimatlandes, zu begreifen. Der Film verarbeitet dabei die persönlichen Erlebnisse des Regisseurs Konrad Wolf und seines Freundes Wladimir Gall und schildert dabei Impressionen einer „bewegenden Annäherung an die zum Feindesland“ gewordene Heimat.

Wladimir Gall war einer der beiden sowjetischen Parlamentäre, die am 1. Mai 1945 über eine Strickleiter in die Festung Spandau kletterten, um deren Besatzung zur Kapitulation zu bewegen. Erst nach erheblichen Wortgefechten mit den deutschen Offizieren und einem Ultimatum  von drei Stunden wurde die Zitadelle geräumt. Damit haben Gall und Grischin Hunderten von Zivilisten, die sich ebenfalls in der Zitadelle aufhielten, das Leben gerettet. Hätten die Deutschen nicht kapituliert, wäre die Festung von sowjetischen Panzern angegriffen worden.

GallIn der Karwoche 2008 war Wladimir Gall Gast des Internationalen Rombergpark-Komitees. In der Steinwache erzählte er von seinem Einsatz 1945 in Berlin. Auf diesem Foto sehen wir Wladimir Gall bei einer Ansprache am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Internationalen Friedhof in Dortmund-Brackel.

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Vorstandssitzung am 29.4.2016

Die nächste Vorstandssitzung des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache / Internationales Rombergpark-Komitee ist am Freitag, dem 29. April 2016, ab 15.30 Uhr.

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