2. November 2016: Kundgebung am antifaschistischen Mahnmal in Huckarde

Erklärung des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache / Internationales Rombergpark-Komitee

Eine Versammlung von Neonazis an einem Ort des Gedenkens und der Mahnung ist eine Verhöhnung der Opfer

Die Dortmunder Polizei erlaubte den Rechtsextremen am 4. Juni 2016 eine Demonstration in Dorstfeld und in Huckarde. Diese Entscheidung ist völlig unverständlich. Eine besondere Fehlentscheidung war die Genehmigung einer Kundgebung der Neonazis in unmittelbarer Nähe und Sichtweite des antifaschistischen Denkmals, mit dem an die Toten des Naziregimes und in Huckarde im Besonderen an die von den Nazis ermordeten Antifaschisten Karl Altenhenne und Bruno Novak erinnert wird.

Wir werden am 2. November an die Gräueltaten der Faschisten erinnern und uns äußern zu den Aufmärschen der Rechten am 4. Juni dieses Jahres.

Alle politisch Verantwortlichen fordern wir auf, die Voraussetzungen zu schaffen, dass solche Aufmärsche künftig verhindert und sensible Orte besonders geschützt werden.

Wir fordern nach wie vor ein Verbot der NPD und der Partei „Die Rechte“ und hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht möglichst bald eine Entscheidung fällen wird.

Nachdrücklich unterstützen wir die Resolution der Bezirksvertretung in Huckarde zu dem Geschehen anlässlich des Naziaufmarsches am 4. Juni 2016: „Das Recht der Versammlungsfreiheit hat Grenzen, wenn dadurch Bürgerinnen und Bürger in ganz erheblichem Maße in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden.“

Es werden sprechen:
Harald Hudy, Bezirksbürgermeister
Norbert Schilff, Vorstand des FV Gedenkstätte Steinwache / IRPK e.V.
Botschafter der Erinnerung

Eine Veranstaltung des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache / IRPK und des Huckarder Bündnisses gegen Rechts

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